Entry: Eutonische Kontaktübung am Boden Tuesday, April 07, 2009





Der Übende legt sich in einen ruhigen Raum auf eine warme Wolldecke: Flach auf den Rücken, auch Kopf direkt auf Boden, Beine gestreckt, Fersen ungefähr Handbreit auseinander, Zehen fallen nach außen, Arme etwas entfernt vom Körper, Handaußenkanten mit dem kleinen Finger (ungefähr) am Boden; Augen geschlossen. In dieser Ausgangsposition stellt sich der Übende ganz auf FÜHLEN ein:
Rücken: Vom Becken aus aufwärts wird der Rücken am Boden erspürt, alles, was von ihm am Boden wahrzunehmen ist. Wie breit ist er, wie liegt er auf, sind Schmerzen da, Verspannungen? Wie liegt die Wirbelsäule auf, wo kann sie nicht am Boden gespürt werden? Schultergürtel fühlen, auch den Abstand der Halswirbel zum Boden erkennen.
Rechter Arm: Von der rechten Schulter ausgehend wird der Arm so zum Boden gefühlt wie vorher die Beine: Zuerst der Oberarm (Hautkontakt oder Abstand erkennen), Ellenbogen, Unterarm, Hand und jeder einzelne Finger. Für Anfänger (und auch für schon Geübtere) ist es vorteilhaft, in jeder Hand einen Gegenstand (noch mehr Kontakt) zu halten. Als sehr vortelihaft haben sich Tennisbälle erwiesen. Die Finger werden nun einer nach dem anderen ganz bewußt an diesem Ball wahrgenommen, jedoch ohne sich zu rühren. Nur wer sehr schlecht fühlen kann, sollte sie -- genau wie bei den Zehen auch -- ein wenig bewegen. Je geringer die Bewegung, um so besser. Danach den Arm als Ganzes fühlen. Fragen: Wie spüre ich jetzt meinen Arm? Ist ein Unterschied da zum linken? Welcher?
Linker Arm: Genauso üben wie rechts. Am Schluß beide Arme gleichzeitig spüren.

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