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Die Biene kann fremd riechende Eindringlinge erkennen und Wasser, Honigtau, Nektar und Pollen finden. Darüber hinaus kann sie mit den Antennen Wärme und Feuchte wahrnehmen: Eine Biene ist nicht in der Lage, ihre Körpertemperatur unabhängig von der Außentemperatur aufrechtzuerhalten -- bei etwa 6°C erstarrt sie. Im Stock hingegen regelt das Volk die Wärme ziemlich genau auf 35°C, die Luftfeuchte auf etwa 40 Prozent. Schließlich besitzt die Biene noch einen Geschmackssinn, der beim Sammeln von Nektar eine nicht minder wichtige Rolle spielt als der Geruchssinn. Laut Definition der Honigverordnung aus dem Jahr 1976 ist Honig "ein flüssiges, dickflüssiges oder kristallines Lebensmittel, das von Bienen erzeugt wird, indem sie Blütennektar, andere Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder auf lebenden Pflanzenteilen befindliche Sekrete von Insekten aufnehmen, durch körpereigene Sekrete bereichern und verändern, in Waben speichern und dort reifen lassen". Man unterscheidet zwei Honigarten: Blütenhonig und Honigtauhonig. Der Rohstoff für Blütenhonig ist Nektar und Blütenstaub (Pollen); den sogenannten Honigtauhonig, Waldhonig zum Beispiel, stellen die Bienen aus Honigtau her. Als Honigtau bezeichnet man die zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukte von Insekten (Läusen), die auf Wirtspflanzen leben und sich von ihnen ernähren; diese Wirtspflanzen sind Nadelbäume wie Fichte und Tanne und Laubbäume wie Linde, Eiche und Ahorn. Die Trachtbiene, die für die Futterbeschaffung zuständig ist, nimmt die zuckerhaltigen Rohstoffe mit dem Rüssel auf und befördert sie über den Schlund in die Honigblase. |
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